Trattnach – Uferlauf

Die NMS Bad Schallerbach nahm heuer mit insgesamt 14 Schülerinnen und Schülern am traditionellen Trattnach-Uferlauf teil. Die Jüngeren liefen die Strecke über 800m, die Älteren hatten 2400m zu absolvieren. Unsere Teilnehmer waren mit großem sportlichen Eifer dabei und erreichten einige ausgezeichnete Platzierungen. Dabei standen Spaß und Freude an der Bewegung im Vordergrund. Gesamt gesehen kann jeder stolz auf seine tolle sportliche Ausdauerleistung sein.

Reise um die Welt

Unter dem Motto „Reise um die Welt“ trafen sich wie schon einige Jahre zuvor Schüler der NMS und der Musikschule Bad Schallerbach und gestalteten einen gemeinsamen Abend.
Selbst verfasste Texte und Geschichten im Wechsel mit klangvollen Musikstücken entführten das Publikum in viele Länder dieser Erde. Es war ein kurzweiliger und amüsanter Abend. Wir danken der Musikschule für die unkomplizierte Zusammenarbeit - es hat großen Spaß gemacht!

Volles Programm in Wien

Vom 31. März bis 5. April verbrachten die 4.Klassen unvergessliche Augenblicke in Wien. Gemeinsam mit Fr. Stürzl und Fr. Haberfellner  erlebten wir Wien abseits der Mariahilfer Straße und dem Riesenrad.

Der Besuch des Parlaments fand in der jetzigen Unterbringung in der Hofburg statt. Auf den Stühlen der Nationalratsabgeordneten und hinter dem Rednerpult konnte man sich in die Arbeitswelt der Politiker hineinversetzen. Am Stephansdom trauten sich mutige Schüler sogar auf den Turm hinauf – ohne mit dem Lift zu fahren! Sie stiegen in wenigen Minuten über 300 Stufen empor und wieder herab. Nach dieser sportlichen Meisterleistung war Zeit den Stephansplatz zu Shoppingzwecken zu nutzen. 

Im Schloss Schönbrunn wandelten wir in den Fußstapfen des Kaisers Franz Josef und seiner Sissi. Die pompösen Räumlichkeiten brachten einige von uns zum Schwärmen. Frau Englisch, unsere Reiseleiterin während der gesamten Woche, führte uns auch in die Karlskirche, in das Schloss Belvedere, sowie in die Kaisergruft und die Schatzkammer. Während einer Busrundfahrt konnten wir die Bauten der Ringstraße, das Hundertwasserhaus, das Ernst-Happel-Stadium und den grünen Prater besichtigten und entspannten dabei unsere bereits vom Gehen ermüdeten Beine. Am Ende der Busfahrt gönnten wir uns am Schwedenplatz noch „das beste Eis in ganz Wien“.

Doch nicht nur klassische Sehenswürdigkeiten standen am Programm. So besuchten wir am Donnerstagvormittag den Radiosender „Kronehit“. Dort wurden wir von einem der Moderatoren Max Leschanz durch die Räumlichkeiten geführt und durften selbst Studioaufnahmen machen. Außerdem lernten wir die Moderatoren hinter den „Stimmen im Radio“ kennen und erfuhren, wie Captain Luke zu seinen Verkehrsmeldungen und Tatjana Sickl zu ihren Nachrichten kommen. Um 11 Uhr waren wir im Studio A mucksmäuschenstill als Christian Mederitsch live auf Sendung ging. 

Im Technischen Museum waren wir in Kleingruppen unterwegs und während einige versuchten fehlerfrei die Nachrichten im ORF-Studio abzulesen, testeten die anderen die Schreikabine, strampelten am Laufrad, hoben Gewichte oder staunten über Oldtimer, Motorräder und andere technische Gerätschaften. 

Im Planetarium ließen wir uns in eine sternenklare Nacht entführen. Entfernte Galaxien, unsere Milchstraße und die Planeten schienen zum Greifen nah. Da anschließend noch ausreichend Zeit war, konnten wir uns noch am Prater austoben. Achterbahnen, Geisterbahnen und wildere Gefährte, die einen durch die Luft wirbeln, auf den Kopf stellen, Purzelbäume in der Luft schlagen oder steil bergab stürzen lassen, pumpten Adrenalin durch unsere Körper. Mit Schokospießen, Slusheis und anderen Leckereien verließen wir dann zersaust -aber glücklich- den Vergnügungspark. 

Auch abends und nachts wurde Wien von uns unsicher gemacht. Im Time Travel Vienna reisten wir durch die Zeit und erkundeten das Mittelalter in Wien mit einer 5-D-Kinovorstellung. Bei „I am from Austria“  im Raimundtheater hatten wir perfekte Sitzplätze am Parkett und durften nach der Vorstellung noch einen der Schauspieler (Matthias Trattner) ganz privat interviewen. Mit dem Ruf einer mutigen Schülerin: „Dürfen wir ein Foto haben?“  blieb sogar Karim Ben Mansur in der Rolle des argentinischen Fußballspielers Pablo García stehen und nahm sich Zeit für Fotos.  Bei einer nächtlichen Gruselführung durchstreiften wir die Schauplätze von furchtbaren Verbrechen und unheimlichen Legenden rund um Wien. Die Blutbaronin, die junge Mädchen tötete und in ihrem Blut badete, ließ uns auch am Heimweg nicht los. Am letzten Abend besuchten wir das Apollokino und sahen uns den Film „Plötzlich Familie“ an.



Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Woche voller Spaß, neuer Erfahrungen und besonderer Augenblicke uns lange im Gedächtnis bleiben wird. 

Wir reisen lesend um die Welt

Projekt Booktraveller in der 2A

Die Schülerinnen und Schüler der 2A Klasse nahmen am BuchZeit Projekt „BookTraveller“ teil und lasen sich in 80 Tagen um die ganze Welt.

Reisetagebuch 

Wir halfen Jim Hawkins beim Lesen der Schatzkarte und segelten mit dem Schiff zur Schatzinsel. Danach düsten wir nach Dubai und entdeckten dort die erstaunlichsten Bauwerke wie das höchste Gebäude der Welt (Burj Khalifa). Von dort aus war es nur ein Katzensprung bis zur Saharawüste. Wir reisten mit Wüstenschiffen und erschraken vor den Tarnungskünsten der Sahara-Sand-Viper. Nach der Hitze brauchten wir dann doch eine Abkühlung und gingen in der Antarktis der Frage nach, wieso Pinguine Steine stehlen. Der Grund für den Diebstahl war schnell gefunden und so war der nächste Halt: Australien! Mit den unendlichen Weiten, den beeindruckenden Naturschauspielen und den exotischen Tieren fesselte dieser Kontinent uns ganze zwei Tage lang.
Danach wollten wir aber einen Rekord aufstellen – deshalb wanderten wir mit Gerhard Hafele quer durch Alaska vom Norden in den Süden. Um unsere Amerikareise zu vervollständigen, machten wir zum Schluss einen Abstecher ins Amazonasgebiet. Dort sahen wir nicht nur die Schönheit der Natur, sondern uns wurde auch schmerzlich bewusst, wie der Mensch den Regenwald zerstört. Abschließend kann man also festhalten, dass wir lesend alle sieben Kontinente bereist und von jedem einen gewissen Erfahrungsschatz mitgebracht haben.